Wenn Kleinkinder plötzlich schlechter schlafen

Wenn Kleinkinder plötzlich schlechter schlafen

Jeder neue Entwicklungsschritt will erst einmal verarbeitet werden. Und so ist es nicht weiter erstaunlich, dass Kleinkinder oft unruhiger schlafen, nachdem sie gerade etwas Neues gelernt haben. Ganz typisch sind unruhige Nächte etwa, wenn kleine Kinder geradestehen und dann laufen gelernt haben – ihr Gehirn hat jetzt einfach so viele neue Sinneseindrücke zu verarbeiten! Um den ersten Geburtstag herum verändert sich außerdem der typische Schlafrhythmus kleiner Kinder, was das Tagschläfchen angeht: Haben sie als Babys oft noch zwei oder gar drei Mal am Tag geschlafen, brauchen sie nun meist nur noch einen einzigen Mittagsschlaf. Bis sich dieser neue Rhythmus etabliert hat, können gut und gerne sechs Wochen vergehen. Nur Geduld: Schläft Ihr Kleines plötzlich nicht mehr so leicht ein wie vorher oder steht und läuft es plötzlich im Bett herum, will es Sie garantiert nicht ärgern oder provozieren – es muss sich nur erst daran gewöhnen, dass auch ein stehendes, laufendes Kind Pausen braucht und schlafen kann. 

Nachtruhe

Schläft Ihr Kind um seinen ersten Geburtstag herum plötzlich auch nachts scheinbar schlechter als sonst, seien Sie ganz beruhigt: Unruhige Nächte sind in diesem Alter ganz typisch und werden von selbst wieder besser. Sie haben nichts falsch gemacht und Ihr Kind auch nicht verwöhnt. Es hat einfach gerade nur eine Menge zu verarbeiten. Seien Sie ruhig großzügig und lassen Sie Ihren unruhigen kleinen Geist nachts zu Ihnen unter die Decke kuscheln. Denn nichts hilft ihm besser als Nähe, mit all den neuen Eindrücken fertig zu werden. Und Sie selbst kommen dadurch auch zu mehr Schlaf!

Gesund essen

Wenn aus kleinen Babys richtige Kleinkinder werden, verändern sich oft auch ihre Essgewohnheiten: sie werden unruhiger, skeptischer, wählerischer. Lassen Sie sich davon nicht verunsichern und setzen Sie sich und Ihr Kind nicht unter Druck, sondern bieten Sie ganz ungerührt zu jeder Mahlzeit eine Auswahl gesunder Lebensmittel und messen dem Thema ansonsten nicht so viel Bedeutung bei. Ein gesundes Kleinkind spürt sehr gut selbst, wie viel Energie es braucht, und wird bald wieder wie gewohnt essen und trinken.

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