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Meine Reise durch Haiti

Bettina Zimmermann ist die diesjährige Aktionsbotschafterin von Pampers und UNICEF, die sich gemeinsam im Kampf gegen Tetanus bei Neugeborenen engagieren. Auf den einzelnen Stationen ihrer Reise durch Haiti lernte die Schauspielerin viele Menschen kennen und konnte sich ein Bild von der Lage vor Ort machen. Lesen Sie in ihrem Tagebuch, welche Momente sie besonders bewegt haben.

Bettina Zimmermann auf Haiti

Meine Erwartungen

In diesem Jahr setzen sich Pampers und UNICEF auf Haiti dafür ein, Tetanus bei Neugeborenen zu besiegen – ich bin froh, die Initiative als Aktionsbotschafterin unterstützen zu dürfen.

Wer schon einmal auf Haiti war, weiß: Die Karibikinsel ist traumhaft schön. Viele Touristen ahnen jedoch nicht, dass der Inselstaat immens unter den Folgen des Klimawandels leidet. Zudem zählt Haiti zu den 20 ärmsten Ländern weltweit.
Station 1: Marigot

Station 1:

Die Gesundheitsstation in Marigot

Die erste Station auf meiner Reise ist die Stadt Marigot: Hier lerne ich die schwangere Linda kennen. Die 31-jährige musste vier Stunden laufen, um zur Gesundheitsstation zu gelangen – auf dem Land gibt es oft keine oder nur eine unzureichende medizinische Versorgung. Dank der Aktion „Pampers für UNICEF“ hat Linda hier die Möglichkeit, sich gegen Tetanus impfen zu lassen. Bei der Geburt überträgt Linda damit einen sogenannten Nestschutz auf Ihren kleinen Schatz – dieser hält circa zwei Monate.
Frau mit Kind

Alles beginnt mit Aufklärung

In der Gesundheitsstation unterhalte ich mich mit der Krankenschwester Bernadette. Die 62-jährige erzählt mir: „Die Frauen der Umgebung verstehen, warum es so wichtig ist, den Impfschutz rechtzeitig, während der Schwangerschaft, zu bekommen.“ Umso mehr freue ich mich, dass Pampers und UNICEF mit ihrer Aktion bisher über 300 Millionen lebensrettende Impfdosen zur Verfügung stellen konnten.
Frau mit Kind
Station 2: Jacmel

Station 2:

Das St. Michel in Jacmel

In Jacmel treffe ich Dr. Jeudy: Er ist Direktor des Krankenhauses St. Michel. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Behandlung von Müttern und Babys. Er führt mich durch den Kühlraum des Krankenhauses, den UNICEF ausgestattet hat und mit Impfstoffen beliefert. Gemeinsam mit Pampers hat UNICEF zudem Solarkühlschränke zur Verfügung gestellt, die auch dann noch weiterkühlen, wenn die reguläre Stromzufuhr unterbrochen ist.
Station 2: Jacmel
Impfung

Die Ausstattung des Krankenhauses

„Wir haben keinen eigenen Rettungswagen“, erzählt mir Dr. Jeudy. Kommt es während der Geburt zu Komplikationen, kann das Rote Kreuz dem Krankenhaus manchmal mit einem Wagen helfen. Ich verlasse diese Station meiner Reise mit gemischten Gefühlen, freue mich aber zugleich über das, was schon erreicht wurde im Kampf gegen Tetanus bei Neugeborenen.
Station 3: Impfstation

Station 3:

Auf dem Land

Während unserer Reise durch entlegenere Regionen muss ich wieder an Linda denken: Um eine Tetanus-Impfung zu bekommen, musste sie einen beschwerlichen Weg zurücklegen. Ein bekanntes Problem, das UNICEF mit aller Kraft bekämpft: Die Organisation hat ein informelles Netzwerk von Unterstützern geschult, das Wissen über die Notwendigkeit von Impfungen auch in entlegenere Dörfer trägt.
Impfung  

Alle helfen mit

Viele Frauen bekommen ihre Kinder zu Hause. Denn zum einen ist der Weg zur nächsten Gesundheitsstation sehr beschwerlich und zum anderen kostet eine reguläre Geburt im Krankenhaus 15 Dollar, ein Kaiserschnitt sogar 150 Dollar – zu viel Geld für viele Familien auf Haiti. Umso wichtiger ist die Versorgung mit Impfstoffen in entlegeneren Regionen. UNICEF kann hier auf die Hilfe der Dorfbewohner zählen: So stellt Maya (75) ihren Garten für eine mobile Impfstation zur Verfügung.
Impfung
Zurück in Deutschland: Was nehme ich mit?

Zurück in Deutschland: Was nehme ich mit?

Linda, Dr. Jeudy und die vielen Helfer in Krankenhäusern und mobilen Stationen: Sie alle leisten einen wertvollen Beitrag, damit Tetanus bei Neugeborenen besiegt wird. Ich habe erlebt, wie mithilfe von Pampers und UNICEF vielen Familien Hoffnung auf eine bessere Zukunft geschenkt wurde – aber es gibt weiterhin viel zu tun!